30.07.-01.08.2010 - 2. Lausitztour
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Hallo Rollerfreunde,
endlich war es da, das Lausitz- Wochenende. Alle Teilnehmer aus Berlin, die gemeinsam fahren wollten, waren am Freitag pünktlich an der Spinnerbrücke. Selbst Burgi hatte es geschafft.
Hajo und Michi waren mit Luzi und Bell da und hatten Michis Maschine auf einen Hänger geladen. Michi wollte mit dem Gespann hinter uns her fahren und die Kids wurden im Auto plaziert, da sie eine so große Tour noch nicht gefahren sind.
Hajo hatte für uns eine Route über Bundes- und Landstrassen ausgearbeitet. Von der Brücke ging es erst mal auf die BAB, nach kurzer Strecke ging es auf der Adfahrt Teltow wieder runter von der Piste. Weiter ging es Richtung Mellendorf, Lübbenau. In Lübbenau stieß, wie verabredet, MEP auf uns. Außerdem machten wir noch einen Tankstopp. Der nächste Tankstopp erfolgte dann in Spremberg. Weiter ging es zum nächsten Etappenziel, Kodersdorf. Hier erwarteten uns Steffi, Andre, Chrissi und Roman. Sie hatten uns Kaffee und Kuchen serviert, sowie kalte Getränke. Auch begrüßten uns die Freunde vom Rollerstammtisch Dresden, sowie die Thüringer Rollerfreunde. 2 Teilnehmer aus Berlin kamen noch nach, sie sind eine andere Strecke gefahren.
ls alle Teilnehmer da waren, führten uns Andre und Steffi nach Mackersdorf, in das für uns gebuchte Motel Schlesierland. Eine fantastische Anlage. Bestehend aus vielen Blockhütten, wo immer 2 Personen im seperaten Zimmer Platz fanden. Außerdem wurden noch 2 Zelte von Teilnehmern aufgebaut.
Nach dem wir unser unser Quartier bezogen, erfrischt und umgezogen hatten, führten uns die Kodersdorfer nach Görlitz zum Essen. Diesmal hatte ich einen Sozius dabei, Chrissi. Von dort ging es in einen Kaufmarkt, damit jeder für sich abends Getränke kaufen konnte. Auch konnte ich hier endlich Geld aus dem Automaten ordern. Weiter fuhren wir noch an einen See, um die Abendstimmung zu genießen.
Bald ging es zurück zum Quartier und wir konnten uns gemütlich draußen um eine Feuerschale setzen. Es war viel Zeit zum klönen und lachen. So manche Anekdote lebte wieder auf. Gegen 01:30 Uhr versuchte ich dann meinen Schlafbereich zu erreichen, aber der Weg dorthin fiel mir etwas schwer. Ich glaube, einer der Kräuterliköre, oder das eine Bier war irgendwie schlecht. Aber es klappte dann doch noch mit dem Bett.
Mitten in der Nacht wurde meine Zimmertür aufgerissen, Chrissi Roman und Dieter standenim Türrahmen. Bewaffnet mit Trillerpfeife und Knipsmaschine. Sie wollten mir weismachen, es sei 9 Uhr.Was mir der Blick auf meine Uhr leider bestätigte. Also raus aus dem Bette, waschen, anziehen und ein gutes Frühstück einverleiben. Um 10 Uhr gings dann los mit der Tour durch die Lausitz. Ach ja, kurz vorher waren noch Ingelore und Ikeaner mit dem Auto angereist. Ein Helm wurde noch organisiert und so konnte Ingelore bei Burgi auf der Maschine mit fahren. Ikeaner fuhr mit dem Auto am Schluß der Kolonne.
Die erste Etappe war erreicht, wir waren bei einer Sommerrodelbahn, die durch uns gut genutzt wurde. Aber irgendwie hatte ich so meineProbleme mit der Abfahrt, keiner traute sich mich zu überholen, sehr zum Verdruß von Lucy.
Weiter ging es nach Jonsdorf zum Essen und Boot fahren an dem kleinen See. Andre ließ hier seine Sonnenbrille ins Wasser fallen, erwischte sie aber noch. Bei der Weiterfahrt grüßten Gabi, Lutz und ich noch Väterchen in seiner Jugendherberge (sie wissen, was gemeint ist). Nun waren wir in Oybin gelandet, unserer nächsten Etappe.
Weiter ging es zu einem Tagebaubagger, der dort als Schauobjekt ausgestellt ist. Er steht nicht weit von der Polnischen Grenze. Also nutzten einige von uns die Zeit, um auf der polnischen Seite zu tanken und Stoff zu kaufen.
Bei schönstem Wetter bekamen wir eine sehr schöne Landschaft präsentiert.
Alexander von den Dresdner und Lucy von den Thüringern führten eine sehr gute Sicherrungsarbeit durch.
Gegen 17 Uhr waren wir zurück von der Tour. Hier bescherte uns der Wirt einen Grillabend. Salate, Bratwurst, Fleisch und Spieße waren sehr lecker.
Als wir alle gesätigt waren, begannen, begannen Steffi und Andre mit ihrem Abendprogram. Spaß fast ohne Ende, Spiele für jeden und fast jeder wurde in eine Aktivität einbezogen. Undich mußte sehr über Luzi staunen, sie hatte ein Stehvermögen, da kann sich so manch einer von uns "Alten" eine Scheibe abschneiden. Aber auch Dieter war nicht untätig, er peitschte Männlein und Weiblein zum Tanzen an.
Der Höhepunkt war ein Feuerwerk, Toll.
Als ich dann gegen 01:30 Uhr zu meiner Hütte ging, mußte ich feststellen, auch Nachts wird gearbeitet, jemand sägte in seinem Zelt einenmächtigen Wald um.
Sonntag, der Tag von lieb gewordenen Rollerfreunden war da. Ich machte noch einen Krankenbesuch bei Lutz. er lag danieder im Krankenlager, es plagte ihn Kopfaua und Magenaua.
Gegen 10 Uhr gings für uns Berliner wieder Richtung Heimat zurück. Hajo und sunnyClaudi hatten eine schöne Tour für die Rückfahrt ausgearbeitet. Die Pausen kamen nicht zu kutz und es war wieder ein angenehmes fahren, zumal Christian sich als Sicherungsfahrzeug bewährte.
Ich muß sagen, dies Treffen war Spitze. Das was Steffi, Andre, Roman und Chrissi geplant und geboten haben, war von den 4 Höchstleistung PUR. Ein Rundum gelungenes Treffen. 40 hocherfreute Teilnehmer. Jeder hatte Freude und Spaß und das Quartier kann man uneingeschränkt weiter empfehlen.
Ich freu mich schon auf die 3.te Lausitz-Tour im nächsten Jahr.
Es grüßt Euch Waldi
