05.09.2010 - Sternfahrt zum Völkerschlachtdenkmal
Huhu @all,
Um 5:30 Uhr aus dem Bett gefallen, das Wetter u. vor allem das Thermometer beäugt! Huch, irgendwie kalt!
Sommerklamotten? Das übliche drunterziehen? Eh, lieber nicht. Also auf Herbstkluft umgeschaltet...
Um 6:45 Uhr los zur Brücke, menno ist ja noch kälter.
7:10 Uhr aufgeschlagen: 1. (mal sehen, wer noch so eintrudelt).
Und schon ging's Schlag auf Schlag: Peter, Thilo, Hajo. Also doch mehr gekommen als gedacht!
Kaffee geschlürft, was zw. die Kiemen gesteckt.
Smalltalk über dieses u. jenes.
Punkt 8 Uhr blubberten die Motoren u. es ging unter Hajos bewährter Führung über die BAB in recht zügigem Tempo zum Treffpunkt an der B2.
Ehem, DAS war richtig kalt *bibber_nix mehr_gewöhnt*!
Schon von weitem konnten wir dann 2 winkende Gestalten erkennen. Richtig, Meike&Jake: übliches Geknuddel, smoke u. schon ging's zügig weiter. Verkehr war nicht viel, die Strecke fast schnurgerade u. haste nicht gesehen war Wittenberg auch schon passiert.
Kurz hinter Wittenberg "verwechselte" Hajo beim Pause-Einparken die Dorfkirche mit dem Dorfteich. War aber nicht weiter schlimm, ist keiner reingefahren, animierte aber u.a. zum Wasserlassen.
Auf einmal bog ein Roller zu uns ein, ja was u. wer denn nun?
Dirk war uns wie der Deibel unter großzüger Auslegung diverser *Ihrwisstscho*-Regeln hinterher gebrettert.
Hallo, hallo...
Meike holte lecker Mini-Buletten raus, icke Schokobrötchen. Mittlerweilen war's auch wärmer geworden, die Sonne strahlte.
Hajo (geschäftstüchtig wie er nun mal ist) fiel prompt ein, das 6km weiter eine Tanke sei, dort könne ein jeder tun o. auch lassen was er/sie wolle. Er jedenfalls würde den Geschäftsbereich "Papierrascheln" übernehmen.
Gesagt, getan, erledigt.
Weiter, weiter.
Oups, was ist das denn? Nebel? Nebel! Der war aber nicht wirklich dicht u. nach kurzen 1 - 2min. waren wir ihm bereits entfleucht.
Übrigens: war die B2 bis Wittenberg eher öde, fing es es jetzt an richtig Spaß zu machen. Kurve reihte sich an Kurve (naja, einige gerade Strecken gab's auch noch).
Irgenwann an einer Kreuzung kamen überaus heißgeliebte, wohlbekannte Schilder mit dem netten Inhalt, man möge doch einer Umleitung bitteschön folgen, da auf direktem Wege kein Weiterkommen möglich sei.
Ha, ha, ha, denkste, wir doch nicht. Auf diese Umleitungsorgie war ich anläßlich der Thüringenfahrt reingefallen. Aber nicht nochmal!
Jedenfalls bretterten wir gerade aus weiter direkt auf das No Go zu, um unmittelbar davor auf die "obergeheime Ortsdurchfahrt" einzuschwenken.
Ätsch, ausgetrickst. Aus 10 o. mehr km Umleitungsstrecke, satte ~500m gemacht!
Leipzig rückte immer näher u. schneller als gedacht querten wir die Stadtgrenze. 1-2 rote Ampeln, der restl. Weg war von netten, grünen Ampeln gesäumt. Ein letztes Mal abgebogen: da wuchtete der Steinkoloß namens Völkerschlachtdenkmal vor uns die Höhe.
Bingo, 11 Uhr u. wir waren als erste angekommen!
Roller eingeparkt, die bereitstehende Sitzbank okkupiert, erste Foddos u. kurzes 2. Frühstück > Meikes Buletten, schon wieder lecker.
Anschließend starteten wir eine Runde ums Areal, bestaunten das monumentale Dekmal aus der Nähe, verzichteten aber die "Zinnen" zu erklimmen (wollten wir den Dresdenern o. auch Thüringern überlassen, die könnten das eh besser.
Runde also gedreht, kaum zurück kam auch schon MEP angedüst.
Kurze Zeit später tauchten nach u. nach die Braunschweiger, Dresdener, Thüringer, Sachsen-Anhaltiner auf u. Punkt 12 Uhr erschien Siggi samt Sohnemann.
Und wer hätte es gedacht, sogar ein original Leipziger mit einer irren langen Anfahrt (hinter vorgehaltener Hand flüster: der Motor hatte es nicht mal geschafft warm zu werden) hatte hergefunden.
Großes Hallo, Gewusel, sämtliche Motorrad-Parkflächen mit 30 (o. waren es 32?) Roller belegt!
Obligatorische Gruppenfotos u. die Truppe pilgerte einerseits zum Denkmal, andererseits wurde sogleich der Biergarten bei der gegenüberliegenden Restauration in Beschlag genommen
(nähere Einzelheiten zum Betriebsablauf erspar ich mir jetzt mal...).
Jedenfalls wurde geplauscht, die Reihen, äh Sitzbänke, füllten sich mehr u. mehr u. wahrscheinlich mußte auch noch ein Extrapferd dran glauben. Wobei, genau > ach ja, der Betriebsablauf > wahrscheinlich lebt das Pferdchen noch. Schwein gehabt sozusagen....
Die Zeit verging u. so gg. 14 Uhr klingelte bei den Berlinern der Reisewecker.
Verabschiedung: tschau, bye, bye, winke, winke u. schnurstracks auf zu den Rollern.
Öhm, was'n jetzt los? Petrus, warum pieselt es gerade jetzt? ...Wolke verzog sich aber im Nu wieder...
Wir machten uns also davon, aber Leipzig wollten uns irgendwie nicht rauslassen.
So nett seine grünen Begrüßungsampeln waren, so fies waren die Dinger jetzt. Rot auf rot folgte, keine Chance auch nur einer Ampel ein freudiges Grün zu entlocken.
Irgendwie schafften wir es aber doch Leipzig ade zu sagen.
Heimreise war bis Wittenberg wieder auf der B2 geplant. Anschließend sollte es quasi querfeldein gehen (deshalb auch der zeitige Aufbruch), aber Hajo hatte nicht mit den Tücken seines Heimes gerechnet. Michi beorderte ihn u. er folgte.
Zuvor setzte er uns aber dankenswerter Weise in Treuenbrietzen vor einer Eisdiele ab.
Besser hätte es nicht kommen, @Hajo > super Idee.
Wir versackten nämlich im Garten der Eisdiele, das Eis war ja sowas von legga. Die Zeit verging, es würde später u. später.
Schließlich aber ging's doch weiter u. ab dem Berliner Ring trollte sich Stück für Stück ein jeder seiner Wege.
So, das war es in aller Kürze, kürzer ging's wirklich nicht
Bericht von Helfi
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